So funktioniert es

Ein - mit diesen Wunschsternen geschmückter - traditioneller oder alternativer „Weihnachts-Wunschbaum“ steht in den 6 Unternehmen und Geschäften der Kooperationsgruppe supernova-godesberg“ und wartet auf zahlreiche Kunden, die sich an dieser Aktion beteiligen wollen.

Das Besondere an der Weihnachtsaktion „Sternenlicht“ ist, dass jedes Kind in der Einrichtung auch wirklich seinen ganz speziellen Wunsch erfüllt bekommt. Der Kunde bekommt das Sternenduplikat für seinen Geschenkeinkauf mit, um dann den Adressaten auch wirklich richtig zu benennen. Außerdem wird so die Angelegenheit für den Schenkenden sehr persönlich und er weiß genau, wem er das Geschenk zukommen lässt. Dann bringt er das Geschenk in den Laden zurück.

Von dort wird es weitergeleitet, einmal zur feierlichen Übergabe vor den Weihnachtsferien im Hermann-Josef-Haus.

Aber auch die Schenkenden warten schon sehnsüchtig auf die wunderschönen glitzernden Weihnachtbäume oder Weihnachtskränze in den 6 Godesberger Geschäften und Einrichtungen von supernova-godesberg. So motivieren immer wieder Grundschul- oder Kindergartenkinder mit strahlenden Augen ihre Eltern, sich an der Aktion zu beteiligen. Oft sind sie sogar bereit, von ihrem gesparten Taschengeld ein Geschenk ganz alleine zu kaufen und verpacken.

Damit alle Geschenke, auch die mit sehr speziellen Wünschen, erneut mit viel Liebe und zugleich mehr Ruhe ausgesucht und verpackt werden können, beginnt "Sternenlicht" wieder am 08.11.2018.


Last, but not least möchten wir einige, uns sehr wichtige Überlegungen und Beobachtungen zum Hintergrund der Weihnachtsaktion Sternenlicht nicht verschweigen:

Bereits nach den Sommerferien gingen viele kindliche Anfragen bei W. Lentner in der Kreativwerkstatt des HJH ein:

Ob es denn auch diesmal die Wunschsternaktion wieder gäbe? Sie hätten sich schon in den Sommerferien überlegt, was in diesem Jahr der sinnvollste und schönste Wunsch sei und wie sie den Wunschstern besonders schön verzieren könnten – und ob denn wirklich auch in diesem Jahr all die fremden Leute, die sie ja gar nicht kennen würden, wieder Lust und Zeit hätten, ein Geschenk speziell für jedes Kind zu besorgen und zu verpacken?

Im Gegenzug denken die Kinder in ihrem Umfeld ebenfalls nach, mit welchem wirklich passenden Geschenk sie ihre Freunde und Verwandten, aber auch wie sie andere Kinder erfreuen könnten, die große Probleme habe  und Hilfe benötigen. Das Schöne daran ist: Sie beginnen selbst zu überlegen, wer denn ihre Hilfe brauchen könnte.

Dies beweist einmal mehr wie sehr Kinder vor allem selbst Erlebtes sofort ausprobieren und umsetzen möchten, weil das ja auch viel intensiver in ihrem Gehirn gespeichert wird als nur flüchtig Gehörtes oder Gesehenes.

Klares Vorleben von Werten ist immer noch eine der höchsten pädagogischen Künste, aber wohl auch eine der schwierigsten. Vielleicht ist dies der Grund, warum diese Kunst des Vorlebens heute leider so oft in Vergessenheit gerät?!


So wird die positive Macht einer wunderschönen Gewohnheit – wie die der alljährlichen Wunschsternaktion im HJH - zu einer starken und motivierenden Kraft in unserer viel zu schnelllebigen Zeit.

Nur so können Kinder und Jugendliche Zusammenhänge effizient lernen und wirklich "be-greifen". Denn unser Gehirn speichert jegliche Inhalte immer in einer Kopplung mit Emotionen. Besonders gut gelingt dies, wenn diese Emotionen aus positiven Gefühlserlebnissen bestehen, denn daran lässt sich in jedem Lebensalter neu Gelerntes immer weiter erfolgreich anknüpfen und fest verankern.

Dies betrifft gerade Kinder und Jugendliche, die heute ihre Kindheit zwischen Kita und und Ganztagsschule, zwischen Smartphone, Tablet, Chatroom und sozialen Netzwerken, eher im Tempo eines virtuell rasenden Düsenjets erleben müssen, denn sich in Momenten von Besinnlichkeit, Innehalten und Staunen dem intensivem Erleben einer kreativen Aufgabe mit allen Sinnen widmen zu können.

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