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Frühstück bei Axel’s

Audrey Hepburn war zwar nicht zu Gast und die Katze bekam auch keinen Namen, aber Axel Bergfeld hatte zum zweiten Mal einen Frühstückstisch aufgebaut, der mit 40 Metern nicht nur Bonns längster Tisch war, sondern dessen Besonderheit war, den Gästen zu zeigen, dass Gesundes durchaus lecker sein kann. „ich habe 1 kg von der affengeilen Peperoniwurst gekauft“ meinte eine begeisterte Kundin. Es handelte sich um eine luftgetrocknete Schweinesalami, die die junge Dame in derartige Verzückung geraten ließ.

Der Ursprung von Bergfelds Anschauung basiert auf Erkenntnissen des Demeter-Verbandes. Am Anfang des 20.Jahrhunderts hatte Rudolf Steiner die Idee zum ältesten biologischen Landbau. Homöopathische Präparate wurden zur Bodenverbesserung angerührt und die Erkenntnis, dass Pflanze, Tier und Mensch in einem landwirtschaftlichen Kreislauf zusammenwirken führt zu dem Anspruch, die natürlichen Wirkungsgefüge so weit wie möglich zu nutzen.

Auf Axel Bergfelds Frühstuckstisch wird diese Wirkungsweise lebendig gemacht. Beim Stichwort „Gentechnik“ wird Bergfeld leidenschaftlich: „Warum sind wir nicht bereit, für Lebensmittel mehr auszugeben? Wir brauchen keine Gentechnik und das weltweite Hungerproblem wird damit auch nicht gelöst, weil das eine politische Angelegenheit ist.“

Mit Saft, Prosecco und Müsli bietet er den Bad Godesbergern das Besondere. Er möchte gerne noch mehr für unsere Stadt tun und fragt nach den Möglichkeiten. Zu viele Godesberger denken zu wenig an eine stadtgerechte Zukunft. Vielleicht sollte man eine Aktion wiederbeleben, die vor einigen Jahren vom Verein Bad Godesberg Stadtmarketing durchgeführt wurde. Was sagen Kinder zu ihrer Zukunft in Bad Godesberg oder „Wenn ich König von Godesberg wäre…“ JB

Bonns längster Frühstückstisch

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