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"Supernova" schlug gut ein

Initiative von Godesberger Geschäftsleuten machte reichen Gabentisch im Hermann-Josef-Kinderheim erst möglich

DBAD GODESBERG. Die Idee ist gelungen, das Ergebnis war überwältigend. Bereits bei der ersten Aktion einer Kooperationsgruppe Godesberger Geschäftsleute unter dem Namen 'supernova-godesberg - Sternenlichtaktion' zugunsten des Hermann-Josef-Kinderheims konnten die Organisatoren einen Riesenerfolg verbuchen. Am Mittwochabend blickten unzählige große und kleine Kinderaugen auf einen reichhaltig bestückten Gabentisch.

Die Kinderheim-Kinder hatten unter Anleitung von Malschulleiter Wolfgang Lentner bis Mitte November ihren Wunschstern für ein Geschenk a zehn Euro gebastelt - in doppelter Ausführung. damit der Weihnachtsmann nun einen gut gefüllten Sack rechtzeitig zum großen Gabenfest bringen konnte. Auf den Wunschsternen hatten die Kinder ihre Wünsche vermerkt. Die Sterne hingen schließlich an Wunschbäumen in Geschäften der Bad Godesberger Innenstadt, wurden von den Kunden in Augenschein genommen und zum Einkauf des Wunschgeschenks mitgenommen. Schnell wurden die Sterne beispielsweise beim Drahteselfachgeschäft von Jean Franzen sowie bei dessen Ehefrau Lilo Franzen, bei Intercoiffeur Hübner, bei Holzwurm & Blattlaus, bei der Naturkosmetik-Praxis Lindenblüte. bei Optik Eberz und beim Biomarkt Unter den Linden abgeholt und schließlich die Geschenkwünsche realisiert.


Viele Wünsche gingen in Erfüllung: Zur vorgezogenen Bescherung versammelten sich Godesberger Geschäftsleute mit Kindern im Hermann-Josef-Haus am bestens bestückten Gabentisch. (Foto: asn)

Liebevoll verpackte Päckchen. oft mit sehr persönlichen Karten und Details fanden so automatisch ihren Weg zurück zu den Supernova-Beteiligten und schließlich ins Hermann-Josef-Haus. Auch Kinder beteiligten sich spontan an der Aktion und kauften von ihrem eigenen Taschengeld das Geschenk für so manches Kind im Kinderheim. Alle Wunschzettel gingen in Erfüllung. War es beispielsweise eine Uhr zum pünktlichen Wecken, ein Buch für eine Leseratte, CD-Rohlinge für den Computerfreak, eine Spieluhr für ein einen Monat altes Kind oder ein Schreibtisch-Organisationssystem.

Kein einziger Stern blieb an den Weihnachtsbäumen in den Innenstadt-Geschäften hängen. Viele Spender entschlossen sich sogar noch zu Geldgeschenken. die Lilo Franzen gemeinsam mit den anderen beteiligten Geschäftsleuten am Mittwochabend an Schwester Hugonis und die pädagogische Leiterin des Hermann-Josef-Hauses. Bianca Kämpgen, in einer Sternenbox überreichte. Bianca Kämpgen war so begeistert, dass sie schon jetzt auf eine Wiederholung der Aktion im kommenden Jahr hofft, denn schließlich gibt es für jedes Heimkind normalerweise nur ein Weihnachtsgeschenk im Wert von 36 Euro einschließlich einem Päckchen Süßigkeiten. (asn)

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